Entwicklung 2020

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  • Hallo,


    die Völker geben richtig Gas! Letzten Samstag habe ich die Honigräume aufgesetzt, da gab es in den Völkern noch kahle Winterbienen. Diese Woche keine Winterbienen mehr, die Brutflächen haben sich verdoppelt, bis auf wenige Schwächlinge wurden die Honigräume bereits angenommen, etliche Völker haben schon Spielzellen, und davon teilweise 3-4 Stck. Um das Brutnest gibt es frische Futterkränze.

    Die Obstblüte geht jetzt los, wenn es so weitergeht, ist nächste Woche schon Honig im HR :)

    Füttere dein Kind mit Gele' Royale, dann wird aus ihm einmal etwas ganz Besonderes
    Entweder eine Bienenkönigin, oder ein Transvestit tongue.gif

  • Bombastisch die Frühjahrsentwicklung in diesem Jahr. Meine schwach ausgewinterten Völker habe ich schon zeitig zusammengelegt, jetzt sind alle Stöcke voll mit Bienen. Honigräume sind drauf und ich bin gespannt wie es weiter geht. Ein Schwarmjahr möchte ich aber nicht haben. Das Aufpassen wird früh anfangen.

  • Bei mir werden nächste Woche die ersten Königinnen schlüpfen. Morgen muss ich Bienenfleisch von einigen Völkern schröpfen falls zu viele Queens entstanden sind.

    Außerdem werden in allen Völkern die Drohnenwaben diese Woche ausgeschnitten. Ein drohnenbrütiges Volk lasse ich wo die alte Mama nicht mehr genug Sperma hat und schon sehr viele Drohnen drin sind. Ich denke es sind bereits genug Begattungsdrohnen vorhanden.

    Gruß Helmuth

  • Leider ist das Wetter hier bei uns im Norden zur Zeit noch zu kalt um die Völker zu öffnen.

    Gestern und heute waren es nur 9 Grad Höchsttemperatur bei sehr starkem Nordwind.

    Durch die Folie betrachtet sind 9 von 12 Völkern stark genug um den Honigraum zu geben.

    Ich hoffe auf besseres Wetter um diese Arbeit zu erledigen.


    Freundliche Grüße


    Martin

  • Am vergangenen Mittwoch, Donnerstag und Freitag habe ich in den Mittagsstunden bei Höchsttemperaturen bis 12 Grad meine 12 Bienenvölker erstmals geöffnet und bearbeitet.

    Alle Völker waren in Segeberger Beuten auf 2 Zargen eingewintert.

    Es waren 6 bis 8 Brutwaben vorhanden.

    Die Brutflächen waren in der unteren und oberen Zarge verteilt.

    Durch den milden Winter haben die Völker wenig Futter verbraucht und ich musste überdurchschnittlich viele Futterwaben entnehmen.

    Ich imkere mit einer Brutraumzarge DN 1,0

    In der unteren Zarge ordnete ich alle Brutwaben, teilweise gefüllte Waben und einen geteilten Baurahmen an.

    Über dem Absperrgitter die Honigraumzarge, ausgestattet mit 6 hellen Leerwaben, 5 Mittelwänden und einer Futterwabe als Randwabe zur Sicherheit an, diese wird bei der nächsten Durchsicht wieder entnommen.

    Die Bienen von den entnommenen Waben fege ich nach dem Auflegen des Deckels auf einer schräg angelegten Pappe vor dem Flugloch ab, so brauche ich nicht die Weisel suchen, falls ich sie nicht zufällig sehe.

    Die Honigräume sind nach kurzer Zeit voll besetzt, und der eingetragener Nektar von den aufblühenden Kirsch- und Ahornbäumen wird gleich in der Honigraumzarge über dem Absperrgitter eingelagert, sowie die Mittelwände zügig ausgebaut.

    7 Völker konnte ich auf diese Art bearbeiten, 5 Völker habe ich auf eine Zarge eingeengt, und hoffe nach ca. 10 Tagen hier den Honigraum aufsetzen zu können.


    Mit Imkerlichen Gruss


    Martin

  • Ich habe am Freitag, d. 17.4. das Untersuchungsergebnis meiner Futterkranzproben nach 15 Tagen bekommen. Alle Völker sind sauber.

    Es geht mit Riesenschritten vorwärts. 3 Topvölker haben schon ca. 5 kg in den Honigraum eingelagert. 3 Völker haben das Schied ignoriert und schon 2 ausgefressene Futterwaben bestiftet. Habe das Schied dann versetzt, so das die entsprechenden Waben am Nest hängen. Den meisten anderen Völkern habe ich ich eine Wabe zugehängt, da kaum noch leere Zellen auf den Waben waren.

    Ich staune immer wieder über dieses Frühjahr. In 1-2 Wochen kann ich die ersten Ableger erstellen.

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  • Das Abfegen, wenn ich die Königin nicht finde und Ich einen Raum leeren möchte, mache ich inzwischen etwas anders:


    Auf dem Beutenboden steht die Zarge mit Waben, die als Brutraum bleiben soll. Darauf wird eine Leerzarge gesetzt und dort hinein stoße oder fege ich die Bienen von den Waben ab, die entsorgt oder oberhalb des Absperrgitters eingehängt werden sollen. So riskiere ich nicht, dass sich die Königin beim Abfegen vor dem Flugloch verirrt und wegfliegt (leidvolle Erfahrung 😢).

  • Soll keine Schadenfreude sein, aber ich bin froh, dass ich nicht der Einzige bin, der die Königin nicht so leicht findet. Gottseidank habe ich eine Imkerfreundin, die mit einem kurzen Blick weiß wo sie ist. Dabei muss sie nicht abfegen, sie findet sie auch in dichtem Gewusel. Sie hat mir schon erklärt, wie das geht, aber das haette sie auch einem Esel erklären können. Alle Tipps in der Literatur haben mir auch nicht geholfen. Ist wohl eine Frage der Begabung.

  • Die Königin, falls noch nicht gezeichnet, ist anfangs recht klein, genauso am Frühjahrsanfang oder wenn sie schwärmen soll, dann wird sie „ auf Diät gesetzt“ und ist auch wieder kleiner. Ihre Bruttätigkeit endet, Hinterteil wird kleiner, sie verzieht sich Richtung Ausgang und wenn diese Königin merkt, dass wir dran gehen, versteckt sie sich. Ich habe sogar schon erlebt, dass die Königin einfach aus dem Flugloch rausgelaufen ist, während ich dran war.


    Im Normalbetrieb ist die aktive Königin fast immer dort zu finden, wo Platz zum stiften ist. Ich sehe und höre es in der Regel besonders gut auf DN 1,5. Ich gehe ohne Rauch ran und die Bienen werden etwas unruhiger, je dichter man der Königin kommt. Außerdem sitzen dort i. d. R. die meisten Bienen.


    Mittags sitzt sie häufig auf dem Baurahmen.

  • Hallo

    Heute habe ich den 5 Völkern die auf eine Zarge eingeengt waren den Honigraum aufgesetzt.

    Den beiden schwächsten Völkern habe ich die komplette Honigraumzarge, die schon 1/4 mit Nektar gefüllt war, und die Mittelwände fast fertig ausgebaut waren, samt den Bienen von meinen beiden stärksten Völkern aufgesetzt.

    Die beiden stärksten Völkern bekamen dafür einen noch leeren Honigraum.

    Hierdurch erreicht man einen Ausgleich der Völker, und die Schröpfung der Stärkeren verhindert den vorzeitigen Beginn einer Schwarmneigung.


    Freundliche Grüße

    Martin


































    Martin

  • Das kannte ich als Ausgleichsmaßnahme nicht. Habe es zwar schon gemacht, z. B. beim Trachtwechsel, bin aber davon ausgegangen, dass die umgesetzten Honigraumbienen am nächsten Tag zur Mittagspause zurückfliegen.


    Bleiben die Honigraumbienen?

    Oder ist der fortgeschrittene Ausbau mit dem eingelagerten Honig Anreiz für das schwache Volk ?

  • Ich meine, dass im HR überwiegend Stockbienen sind. Die nehme ich immer, wenn ich ein APIDEA -Kaestchen fülle. Natürlich fliegen einige zurück, aber die meisten bleiben.

  • Für die Königinnenzucht bekommen die Bienen aber 3 Tage Stubenarrest, um sich als Traube zu sammeln.

    Beim Honigraum umsetzen können sich die Bienen aber weiterhin einfliegen.


    Aber du wirst schon Recht haben, es sind die jungen Bienen. Ich werde Martins Methode bei nächster Gelegenheit einfach mal ausprobieren.

  • Martins Methode gefällt mir auch. Ich werde sie ausprobieren, sobald ich die entsprechenden Bedingungen habe.


    Jetzt habe ich das Problem, dass ein Volk in der Golzbeute nicht aus dem Quark kommt. Laut Stockwaage wird nur minimal Honig eingetragen. Das Volk ist zu klein und entwickelt sich nicht. Also werde ich es hinter ein Absperrschied in die andere Beute setzen = 2 Voelker in einer Beute. Bei Golzbeuten ( 17 Waben) ist genug Platz dafür.

  • Hallo

    Seit 6 Jahren imkere ich in der Segeberger Beute mit einer Brutraumzarge 1,0 und habe immer die überstarken Völker auf diese Art mit Erfolg geschröpft.

    Es fliegen sicherlich einige Bienen zu ihrem Volk zurück, aber die vielen Bienen in dem Honigraum des überstarken Volkes bewirken sehr schnell ein Erstarken des schwächeren Volkes mit einer jungen Weisel.


    Freundliche Grüße

    Martin

  • Martins Methode klingt interessant. Unwissentlich habe ich es auch so gemacht. Ich habe ein starkes Wirtschaftsvolk verkauft und dessen HR dem Schwächling daneben, der seinen HR noch garnicht angemommen hatte, aufgesetzt :)

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