Flugloch im Dezember offen oder eingeengt

  • Hallo,
    ich bin ganz neu hier... erstmal danke dass ich hier dabei sein darf. Ich imkere seit zwei Jahren und habe nach dem Tod meines Vaters "den Sprung ins kalte Wasser" gehabt und lerne mich so weiter. Bin auch im Bienenverein, jedoch so ein Forum ist halt schon eine zeitnahe Ergänzung ;))
    Ich frage mich gerade wie ihr das im Winter mit der Kälte und dem Flugloch handhabt. Macht ihr vorne den Fluglochverenger rein oder lasst ihr offen (mit Mäusegitter?). Hätte ja beides so seine Vor- und Nachteile. Es ist jetzt der Varroa-Schieber drin, so dass von unten ein wenig geschützt durch die Kälte, aber vorne pfeiffts dann schon ordentlich durch, oder?
    Vielen Dank für eure Hilfe
    Liebe Grüße STeph

  • Hallo STeph,
    wie Flugloch und Bodengitter im Winter sein sollen ist unter den ImkerInnen eine viel diskutierte Anschauung. Ich habe alles offen, kein Schieber und nur das Mäusegitter im Flugloch. Das verkraften in meinem Klima die Bienen. Das kann natürlich woanders anders sein.
    Nur achte auf den Totenfall. Bei einigen Völkern schaffen die sterbenden Bienen sich nach draußen zu begeben, bei anderen versperren die Bienenkadaver innen das Flugloch. Das muss dann von Zeit zu Zeit freigekratzt werden.

  • Hallo STeph,


    willkommen im Forum :)
    Bienen vertragen es im Winter kalt, nur mögen sie keine Zugluft. Die Deckel sollten sauber schließen und die Zagen dicht sein. Kleinste Spalten kitten die Bienen ab dem Spätsommer selber zu.
    Wenn die Bienenmasse groß genug ist, dann vertragen Völker auch -40°. In Sibirien und Skandinavien werden ebenfalls Bienen gehalten ;)
    Zur Urgroßvaters Zeiten gab es mal die Ansicht, man müßte Völker dick einpacken. Mit dem Resultat, das sie nie ganz aus der Brut gehen, viel Futter brauchen, Wasser zur Brutpflege brauchen, mit der Brut auch die Milben vermehren usw.
    Ich habe den Unterboden offen und vor den Fluglöchern Mäusegitter, bzw. Fluglochschieber mit kammartigen Öffnungen, damit die Mäuse nicht rein können. Ab und zu 1-2x im Winter gucke ich nach dem Totenfall und kratze mit einem Haken grob den Unterboden aus, damit das Flugloch frei bleibt.

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