Situation Ableger

  • Hallo zusammen!



    Ich freue mich über ein wenig Unterstützung, um die Lage in meinem Ableger einschätzen zu können.

    Gebildet wurde dieser mit zwei vollen Brutwaben und zwei Schwarmzellen am 9. Mai. 3 Wochen später habe ich den Schlupf kontrolliert und tatsächlich eine junge Königin gesehen. Wieder drei Wochen später (ca. 13. Juni) wollte ich auf Eilage kontrollieren und konnte weder Eier noch eine Königin ausfindig machen, auch bei einer zweiten Durchsicht am nächsten Tag nicht. Daher habe ich mich entscheiden, eine begattete Königin (gezeichnet) zuzusetzen.

    Nach der Kontrolle letzte Woche folgendes Bild: Sehr schwaches und unregelmäßiges Brutnest, einige einzelne, viele Zellen mehrfach bestiftet, aber meist mittig, keine Königin in Sicht, weder eine gezeichnete noch eine andere...



    Ich dachte gleich an ein Drohnenmütterchen, aber soweit mich meine Augen nicht täuschen gibt es auch Arbeiterinnenbrut. Auch liegen viele Eier mittig. Zweite Idee: Mit der Königin stimmt etwas nicht. Aber dann müsste ich sie doch finden oder? Oder der Königin noch mehr Zeit geben?



    Jetzt freue ich mich über Rat: Ist der Ableger überhaupt noch zu retten oder was kann ich noch versuchen? Sind vielleicht die Bienen auch schon zu alt? Es sind tatsächlich auch nur knapp zwei Rähmchen besetzt und müssen ja schon ziemlich lange hinhalten. Lohnt es sich, aus meinem anderen Volk eine Brutwabe zuzusetzen? Platz und Futter haben sie genug.





    Kurz zum Kontext: Nachdem ich fast 10 Jahre pausiert habe, habe ich in diesem Jahr einen Wiedereinstieg mit einem relativen starken zweizargigen Volk, von dem auch der Ableger stammt, gemacht. Bin also kein blutiger Anfänger, aber brauche doch ab und zu mal einen Rat von erfahrenen Imkern. Seid also gütig:)



    Vielen Dank!



    Anbei auch ein paar Bilder des Brutnestes




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  • Bei Ablegern wird etwas Geduld vom Imker gefordert. Wichtig, den Ableger ansetzen und dann bitte einen Monat nicht öffnen oder bewegen. Dann erst nachschauen. Ist dann Brut drin, ist die Königin gelungen, sonst das verwaiste Volk einem anderen Ableger beifügen. Andere Experimente lohnen nicht. Das vorab.

    Bei dir scheint die Begattung der jungen Kö nicht funktioniert zu haben. Die dann folgende Einweiselung hat auch nicht funktioniert, jetzt ist dein Völkchen drohnenbrütig, was klar aus der Eiablage erkennbar ist.

    Ich würde das Volk vor dem Bienenstand abkehren und die Waben mit der Brut einschmelzen. Das war dann leider nichts.

    Das kommt eben auch mal vor.

  • Danke für die schnelle Antwort!


    Das habe ich befürchtet. Schade, denn ich wäre gerne mit mehr als einem Volk in den Winter gestartet.


    Nur für meine Wissbegierde: Ich dachte immer, dass bei Drohnenbrütigkeit die Eier nicht mittig liegen. Ist das nicht immer so? Und das heißt, mein Auge hat sich auch getäuscht, was die Arbeiterinnenbrut angeht und das sind Drohnenzellen? Also gibt es wohl auch keine junge Königin mehr, sondern Afterweisel(n)?

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