Selbstbau Kombination Deckel & Boden und Windel

  • Hallo,


    ich habe am Wochenende mal wieder ein bisschen geschraubt
    Herausgekommen ist dabei zum ein Kombiboden/deckel und zum anderen eine Stockwindel.
    Der Bodendeckel ist nicht für den Betrieb mit Völkern konzipiert, sondern für die Lagerung von Waben. Dazu müssen die Zargen einerseits Bienendicht sein, andererseits soll aber Zugluft durch die Zargen streichen um Wachsmotten fern zu halten. Beidem wird meine Konstruktion gerecht.




    Als Vorlage diente ein Stülpdeckel. Der Rahmen ist aus Dachlatten gefertigt, darauf ist eine Siebdruckplatte geschraubt. Für den "Durchzug" sorgt ein Streckmetallgitter. Auf der Außenseite sind 2 Latten geschraubt. Diese haben eine Doppelfunktion. Als Boden dienen sie einerseits der Lastverteilung, bei Aufstellung auf einer Fläche der Belüftung. Bei Verwendung als Deckel kommt noch ein zusätzliches Blechdach, wie bei allen meinen Beuten, zum Einsatz. Dieses soll Regen fernhalten. Die Leisten dienen hier als Abstandshalter um die Belüftung darunter zu gewährleisten. Die Holzteile und Kanten der Siebdruckplatte werde ich noch mit Leinöl eindieseln.


    Die Windel ist nichts Besonderes. Da der Hersteller der Beute kein Zubehör, wie Windeln anbietet und meine Windeln der anderen Beuten nicht passen, blieb nur selber machen übrig.




    Als Platte dient eine 3mm weiße Plastikplatte. Diese wird als Zuschnitt von 0,5m x 1,5m angeboten. Der in den Unterboden eingearbeitete Schlitz ist 47 cm breit und eine Dadantbeute hat eine Außenbreite von 51cm. Da außen sowieso an jeder Seite über 2 cm Holz sind, reichen die 50 cm aus. Die Breite der Windel beträgt 46,7cm, damit die Windel sich bequem schieben läßt. Zur stabilisierung dient ein 44,5 cm Kantholz, auf das ich die Plastikplatte aufgetackert habe. Da das Plastik wasser- und wetterfest ist und weiß durchgefärbt ist, ist die Reinigung und das Milben auszählen recht einfach möglich.

  • Danke für deinen Bericht!
    Anmerkung habe bedenken was den Gitterboden angehtdie kleine Wachsmotte könnte noch durchschlüpfen.
    Ferner die Frage will man ab und an mit essigsäure gegen eventuelle Mottenmaden vorgehen muß das Gittersäurefest sein
    und der Blechdeckel ebenfalls und Blechdeckel in Edelstahl ist teuer.
    Die Idee von Paul mit alten Emaillie Deckel von Elektro- oder Kohleöfen zu arbeiten wäre da vielleicht eine preiswerte Anregung meinerseits.
    Gruß Helmuth

  • Wenn man mit Essig- oder Ameisensäure begasen will, kommt einfach oben und unten eine PET Folie rein, wie es sie als Zuschnitt zu kaufen gibt und die Milbengaskammer ist fertig
    Darüber hatte ich bereits nachgedacht

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