Beiträge von Neustadtimker

    Ich habe lediglich eine farbige Reiszwecke. deren Farbe mit dem Plättchen der Kö identisch ist und als Stein, damit das Blechdach nicht wegfliegt, so einen quaderförmiten Pflasterstein.

    Hat ein Ableger eine Kö, die legt, bekommt er die Reiszwecke. Macht ein Volk Probleme, das ich keine Kö, bzw. Brut sehe, dann wird der normal flach liegende Stein auf Stein auf die Längsseite gestellt. Ist ein Volk tot, oder die Beute leerstehend, dann wird der Stein hochkant, auf die kleine Seite gestellt.

    Der Boden, der zu deinen Varroawindeln passt, ist der Beste ;)

    Nichts ist schlimmer, als ein Sammelsorium an Beuten zu haben, wo nur die Rähmchen der kleineste gemeinsame Nenner sind, aber jede Beute ein anderes Dach und eine andere Windel braucht ||

    Ich habe mir bereits im 1. Jahr mit 3 Völkern einen Sonnenwachsschmelzer gebaut. Das Rohwachs draus schmelze ich in einem großen emmalierten Gänsebräter in Rohwachsblöcke um. Diese Rohwachsblöcke tausche ich, bzw. kann so jederzeit auf gänzlich eigenen Wachskreislauf umstellen. Um Wachs auszuschmelzen ist es nie zu zeitig.

    Flüssigfutter ist gewagt, da die Bienen in den kalten Nächten verklammen und im Futternapf ersaufen. Das kann unschöne Dimensionen annehmen, wenn sie wie die Lemminge Harakiri begehen.

    Beutel auflegen ist da sicherer. Entweder du kaufst fertig befüllte Beutel, oder du nimmst ZIP-Tüten oder verschießt normale Tüten mit einem Kabelbinder. Dann mit einem dünnen Draht oder Nagel ca. ein Dutzend Löcher auf einer Seite einstechen und mit den Löchern nach unten über die Bienentraube legen. Futterteig geht auch, da die Bienen noch Wasser holen können.

    Wobei schwache Völker damit überfordert sein können. Ich würde von starken Völkern Waben umhängen und tendentiell eher starke Völker noch was einlagern lassen.

    Eine interessante Alternative. Die etablierten Untersucher an den Instituten werden vom DIB gesponsert, so das es dort nen Zehner billiger ist, für DIB Mitglieder. Tritt aber ein Ortsverein bspw. aus dieser "Drückerkolonne" aus, wird die Untersuchung nicht mehr beszuschusst. Außerdem wartet man 3-4 Wochen auf sein Untersuchungsergebnis. Da ist man hier dann erheblich schneller, was bei einer Vermarktung auch nicht ganz unwichtig ist.

    Kurzfassung: Dieses Jahr habe ich wenig Honig und viele Bienen geerntet.

    Es ist rückblickend mein schlechtetstes Honigjahr, mit Ca. 10 kg p. Volk.

    Es ging zeitig los, mit der Entwicklung. Die Obstblüte diente nicht nur der Volksentwicklung, sondern wurde auch gut eingetragen. kurz darauf wurde es kalt und regnerisch. Dieser Zustand hielt rund 6 Wochen an. In dieser Zeit wurde wieder viel aus den HR aufgezehrt und die Völker schränkten die Bruttätigkeit ein. Danach wurde es dann heiß und trocken. So fiel die Spättracht noch mickriger, als die Frühtracht aus. Dies war trotz lang anhaltender Hitze in den beidnen Vorjahren nicht der Fall. Vermutlich, weil der Grundwasserstand noch tiefer als die letzten beiden Jahre ist und jetzt die tiefwurzelnden Bäume Schwierigkeiten bekommen, weil sie mit dem Oberflächenwasser nichts anfangen können und dessen Mengen so gering sind, das es nicht bis in die Tiefe vordringen kann.

    Dafür lief die Völkervermehrung dieses Jahr quasi wie von selbst. Ich hatte fast 90% legende Königinnen in den Ablegern 8):thumbup:

    Es wird immer "Flaschendrehen" bleiben. Woher willst du wissen, wieviel Hefezellen in den Honig gelangt sind und von welcher Rasse die sind? Hefe ist nicht gleich Hefe und Wildhefen und Zuchthefen haben da eine recht unterschiedliche Potenz.

    Ein anderes Bespiel dafür ist die Bereitung von Met. Bevor ich steril gefiltert habe, habe ich Met nach dem Gärende mit Gelantine und Kielselgel geschönt. Eine Flasche war gut, die nächste prickelte leicht, die nächste schäumte stark und wieder eine Andere explodierte. Alles Met aus dem selben Ansatz - und trotzdem hat er sich bei gleicher Lagerung total unterschiedlich entwickelt.

    Außerdem wird die Honigsorte da ebenfalls eine Rolle spielen, was dessen Enzymaktivität betrifft. Auch verschiedene Honigbestandteile können da hemmend wirken.

    Feuchter Honig ist immer ein Tanz auf dem Vulkan. Ich schreibe den gemessenen Wassergehalt auf jeden Eimer und fülle zuerst die mit dem höchsten Wassergehalt ab.

    Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

    1 kg Sacharose (Haushaltszucker) ist nicht gleichzusetzen mit 1 kg Trockenmasse Glucose/Fructose. Die Bienen müssen die Sacharose ja erst noch invertieren, und das kostet sie auch Energie, indem sie eben was davon "verbrennen" und sich abarbeiten

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, das Ableger/schwache Völker mit Futternäpfen mit Schwimmhilfen Probleme haben und wie die Lemminge Harakiri machen :S

    Eine Futtertasche mit einem Stück Gaze zum Klettern am Brutnest wird da eher und mit weniger Verlusten, angenommen.

    Ansonsten, Futtersirup im Beutel auf den Rähmchen mit einem knappen Dutzend nadelfeiner Löcher, oder aufgelegter Futterteig, gehen auch.

    Die Verluste in den Schalen steigen in kühlen Nächten stark an, da die Bienen dann im Napf verklammen.

    Nö, kenne ich nicht.

    Am Bienenstand über den Gartenzaun geht unverändert, im Kollegenkreis auf Arbeit ebenso.

    Meine Mutter verkauft für mich ebenso in ihrem Bekanntenkreis.

    Dazu kommt, das ich die schlechteste Ernte seit ich imkere, eingefahren habe. Andere Imker im Umkreis klagen ebenso. Hätte ich keine Vorräte, wäre spätestens Weihnachen Feierabend.

    Corona habe ich im Frühjahr bei Völkerverkauf gemerkt. Hoffen wir, das es nächstes Jahr besser läuft.