Beiträge von Bienenrudi

    Susanne, ich verstehe deine Aufregung nicht.

    1. Zur Zeit haben wir Hochsaison.

    2. Gestern war Wetter zum Wachsschmelzen und es eilte da die Motten zuschlagen. Sonst hätte ich nebenbei hier nicht geantwortet. Das Schmelzen hat sich bis 2.3o Uhr hingezogen.

    3. Für die Metherstellung habe ich alles dargelegt in meiner Präsentation, Bin gerne bereit sie zu wiederholen, aber nach der imkerlichen Saison.

    4. Zum wiederholten Male: Du brauchst kein Gewerbe für imkerlichen Produkte. Auch nicht für diese Veredlungsstufe. Ausnahme, du kommst über die steuerlich vorgegebenen Umsätze. Und hier bin ich nicht der Fachmann.

    Ich bin der festen Meinung, dass niemand hier im Forum diese Grenze erreicht.


    PS. Dieses Thema ist vorerst für mich beendet.

    Susanne, über Herstellung von Met ist das Internet voll.

    Ich habe mein Wissen darüber auch aus dem Internet. Über Jahre habe ich recherchiert.

    Wo ich die Daten ausfindig gemacht habe kann ich dir beim besten Willen nicht mehr sagen.

    Zusätzlich habe ich einen Metkurs in NRW an der landw. Ausbildungsstätte in Soest besucht.

    Das einzige an Unterlagen hierzu konnten die Teilnehmer ein Buch vom Kursleiter kaufen.

    Der Autor war gleichzeitig der Kursleiter.

    Meines Wissens hast du schon zweimal meine PowerPoint Präsentation übers Thema Met mitverfolgt.


    Meiner Meinung nach hat die Steuerreform für die Imkerschaft nur Vorteile gebracht.

    Das Steuerrecht ist für uns alle sehr kompliziert. Wer sich damit auseinandersetzen möchte sollte einen kompetenten Steuerberater ausfindig machen! Es gibt nur wenige davon, bezogen auf die Imkerei.


    Der Alkoholgehalt darf nur 0,9 % abweichen von dem was auf dem Etikett steht.

    Da der Alkoholgehalt sich verändert, ist es gut kurz vor der Abfüllung untersuchen zu lassen.

    Die Vermarktung innerhalb der gesetzlichen Vorgaben für die Imkerei dürfte bei dir kein Problem sein.

    Wichtig ist auch, dass du Lebensmittelfähige Behälter für den Metansatz nimmst.

    Bienenwachs im Allgemeinen

    Bienenwachs ist ein Naturerzeugnis, das durch die Wachsdrüsen von Baubienen zum Aufbau ihrer Bienenwaben genutzt wird. Als wertvoller Rohstoff findet es Verwendung in der Kerzen-, Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie (E901) sowie als essentieller Bestandteil in der Herstellung von Mittelwänden für die Bienenzucht. Trotz über 300 verschiedenen Bestandteilen lässt sich die Zusammensetzung von natürlichen Wachsen hauptsächlich in die vier Substanzklassen Ester (70-80%), Fettsäuren (18-23%), Kohlenwasserstoffe (14%) und Alkohole (1%) einteilen. [1,2] Verbindliche Kennzahlen für gelbes Wachs Cera flava [3] und gebleichtes Wachs Cera alba [4] wie z.B. das Aussehen, der Geruch, die Löslichkeit, der Tropfpunkt sowie die Säure-, Ester- und Verseifungszahl sind im Europäischen Arzneibuch definiert (Ph. Eur.). Eine Angabe zum Gesamtkohlen-wasserstoffgehalt bzw. Grenzwerte für den Zusatz weiterer Stoffe wie Paraffin und Stearin lässt sich allerdings im Ph. Eur. nicht finden. Eine maximale Menge an Gesamtkohlenwasserstoffen von 18% findet sich nur bei dem Gütesiegel für Kerzen (RAL-GZ041). Bezogen auf den Literaturwert von 14% bei natürlich vorkommenden Wachsen lässt dieses eine Zumischung von 4% Paraffin zu. Im Allgemeinen lässt sich Bienenwachs nach Kriterien des Ph. Eur. und E901 herstellen, obwohl es Paraffin und/oder Stearin enthält. Das hat dramatische Folgen für die Imker. So führt der Zusatz von kostengünstigem Stearin in Mittelwänden zu härterem Wachs in der Wabe, welches sich negativ auf die Mortalität der Larven auswirkt. Der Zusatz von niedrig-schmelzendem Paraffin kann bei hohen Temperaturen hingegen zu einem Absacken der Mittelwände führen.


    QSI NMR Angebote zur Bienenwachsanalyse (Methoden akkreditiert nach ISO 17025)


    - NEW: Bienenwachs NMR-Profiling
    - QSI Code: 41220
    - Beinhaltet die Bestimmung einer möglichen Verfälschung von Paraffin und Stearin mittels des Bienenwachs NMR-Profilings, dies beinhaltet die Quantifizierung verfälschungsrelevanter Parameter sowie den Abgleich mit der QSI Bienenwachs-Datenbank.

    - NEW: Bienenwachs NMR-Profiling + ATR-FTIR
    - QSI Code: 31415
    - Beinhaltet die Bestimmung einer möglichen Verfälschung mit Paraffin und Stearin mit Hilfe der ATR-FTIR und des Bienenwachs NMR-Profilings.

    - NEW: Bienenwachs NMR-Profiling + Gesamtkohlenwasserstoffe
    - QSI Code: 36216
    - Beinhaltet die Bestimmung einer möglichen Verfälschung mit Paraffin und Stearin mit Hilfe des Bienenwachs NMR-Profilings sowie der Bestimmung der Gesamtkohlenwasserstoffe (DGF-Methode M-V6).

    Zusätzlich bieten wir ebenfalls einen Datenbankabgleich in Hinblick auf die geographische Herkunft Ihrer Probe an.


    Weitere Informationen finden sie >>hier

    Sie haben noch Fragen zur Analyse von Bienenwachs?
    Sprechen Sie uns gerne an.

    Mit freundlichen Grüßen
    Quality Services International GmbH




    Mit der Bienenflucht gibt es keine Probleme.

    Das Problem ist, die Räuberei ist vorhanden.

    Wenn du Maßnahmen ergriffen hast, dann warte erst einmal ab!

    Bei uns hatten wir mindestens 8 Tage Trachtpause, dass reicht für den Beginn zum räubern.

    Die "Viecher" suchen überall.

    Kennst du die Mehlprobe?

    Die räubernden Bienen mit etwas Mehl bepudern und sehen wohin sie zurückfliegen.

    Es können auch deine eigenen Bienen sein.

    Es ist wahrscheinlich eine stille Räuberei.

    Kontrolliere den Flug einmal spät, wenn alle Bienen im Stock sind!

    Wenn an diesem Volk noch rege Betrieb ist, kann es nur Räuberei sein.

    Das Volk an einem anderen Standort verbringen nutzt nichts, dann wird das nächste Volk hergenommen.

    Wenn keine anderen Völker am Stand stehen versuch Sträucher vors Flugloch zu deponieren und davor einen Spiegel schräg aufstellen!


    Vor einer Räuberei, geschieht eine Eselei.

    Der Verursacher ist der Besitzer dessen Bienenvolk beraubt wird.