Beiträge von Bienenrudi

    Ich würde die Ursprungsfrage schriftlich an eine Bienenzeitung senden!

    Der Hefeanteil ist bei einer Honiguntersuchung ebenfalls einzufordern.

    Relevant für den Staat sind wohl die Parameter HMF und Invertase bzw. Diastase-Zahl.

    Wenn der Wassergehalt bei meinem Honig im oberen Bereich ist, wird er mit einem niedrigen Wassergehalt gemischt. Beim MHD gebe ich 2 Jahre vor. Da ich kein Einfluss auf die Lagerhaltung beim Kunden oder Zwischenhändler habe versuche ich diesbezüglich immer wieder aufzuklären. Es hat bis zum heutigen Datum mit Erfolg gewirkt.

    Der DIB gibt ein MHD von 2 Jahre vor. Begründung; solange hält ein guter Honig allemal. Nach 3 Jahren sollte der Honig verzehrt sein, da die Inhaltstoffe dann abgebaut sind! Siehe Tabelle!

    Der Idealismus prägt sich schon früh.

    Ein Imkerkollege und ich hatten einige Arbeiten an den Bienenvölkern bei mir am Heimatstand zu tun.

    Die drei Kinder meines Imkerkollegen sind begeisterte Unterstützer seines Hobbys.

    Tochter Judith ist mit ihrer Mama unterwegs im Auto. Ganz nebenbei erfährt sie; Papa ist bei Bienenrudi und hilft bei den Bienen.

    Auf Drängen von Judith musste Mama umdrehen und sie nach Hause bringen.

    Judith hatte nichts eiligeres zu tun als ihre Imkerausrüstung aufs Fahrrad zu klemmen und ihrem Vater, bzw. mich zu unterstützen.

    Das ist doch mal richtig Frauenpower!


    Der Vorteil bei DNM 1 1/2 ist, du brauchst für den BR nur 6 Waben. Während der Saison vielleicht 1 Wabe mehr. Vorteilhaft ist aber mit einem Schied das Brutnest einzuengen. Die Kö soll jetzt Brut für die Überwinterung produzieren und dazu braucht das Volk Wärme.

    Den Honigraum würde ich ganz weg lassen! Allenfalls können im Brutraum 1 bis 2 Mittelwände ausgebaut werden. Während der Tracht kostet das Ausbauen viel Honig.

    Honigwaben, wo keine Brut drin war kann man ohne Wachsmottenbehandlung überwintern und über viele Jahre nutzen. Ausgebaute Waben im HR bringt mehr Honig.

    Eine Woche das Bienenvolk nicht zu füttern ist nicht ok.

    Die Königin geht in der Eiablage zurück und es werden qualitativ schlechte Winterbienen produziert.

    Honig Entnahme und Futtergabe ist ein Arbeitsgang!

    Auf jeden Fall muss gefüttert werden.

    Für uns fängt der Sommer hoffentlich an!

    Das Bienenvolk stellt sich jetzt auf die Winterzeit ein, da die Tracht (außer Heide) zu Ende ist.

    Die Königin geht langsam mit der Eiablage zurück.

    Durch Fütterung wird eine Tracht vorgetäuscht und die Dame legt sich noch einmal mächtig ins Zeug.

    Einen Vorrat bilden lassen und danach dünnflüssige Futtergaben. End August die Restmenge und fertig.

    Ich beobachte kontinuierliche das Waagvolk.

    Mir fällt auf, dass seit mindestens 8 Tagen nur Abnahmen angezeigt werden.

    Wird hier nicht gefüttert?

    Deine Vermutung wird wohl richtig sein.

    Um ein Urteil abzugeben muss man wissen wie alt die Dame ist und deren Aufzuchtbedingungen waren.

    Paralysevirus sind erkrankte Bienen die nicht mehr fliegen können.

    Somit ist Die Situation bereinigt, wenn man den Ableger einige Meter entfernt abfegt.

    Also, ich war einmal Nebenerwerbsimker, mehr nicht.

    Ich bewerte fast alles und immer positiv.

    Die negative Bewertung ist ja nicht gegen deine Person, sondern es bringt der Bienenhaltung nichts.

    Das ist meine Meinung. Ich hätte auch wieder eine DIA 4 Seite posten können.

    Andere Teilnehmer posten schon genug zum Thema und dann sucht man für sich das Beste heraus.

    Sich selbst eine Kö nachziehen lassen dauert bis zur Eiablage rund 1 Monat.

    Ich würde die Bienen abfegen, alles andere bring viel Arbeit und evtl. Ärger.

    Susanne, ich verstehe deine Aufregung nicht.

    1. Zur Zeit haben wir Hochsaison.

    2. Gestern war Wetter zum Wachsschmelzen und es eilte da die Motten zuschlagen. Sonst hätte ich nebenbei hier nicht geantwortet. Das Schmelzen hat sich bis 2.3o Uhr hingezogen.

    3. Für die Metherstellung habe ich alles dargelegt in meiner Präsentation, Bin gerne bereit sie zu wiederholen, aber nach der imkerlichen Saison.

    4. Zum wiederholten Male: Du brauchst kein Gewerbe für imkerlichen Produkte. Auch nicht für diese Veredlungsstufe. Ausnahme, du kommst über die steuerlich vorgegebenen Umsätze. Und hier bin ich nicht der Fachmann.

    Ich bin der festen Meinung, dass niemand hier im Forum diese Grenze erreicht.


    PS. Dieses Thema ist vorerst für mich beendet.