Gruesse eines Neulings aus Georgien!

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  • Hallo liebe Imkergemeinde und Bienenbegeisterte,


    ich bin der Lomi, taufrischer Neuling hier im Imkerforum und beim Imkern selbst, und ich freue mich auf fruchtbaren und regen Austausch mit der Gemeinde!


    Nun, ich bin vielleicht ein etwas ungewoehnlicher Nutzer, da ich nicht in Deutschland, sondern in Georgien lebe. Ich bin aus Arbeitsgruenden nach Tiflis gezogen, und da ich schon lange mit dem Gedanken gespielt habe, endlich das Imkern zu erlernen, gehe ich es dieses Jahr an. Mit Bienen beschaeftige ich mich jedoch schon seit Jahren, vornehmlich aber mit wissenschaftlichen Studien zur Bienengesundheit, da ich mittelfristig eine Doktorarbeit darueber schreiben moechte. Imkerliches Wissen ist bei mir hauptsaechlich theoretischer Natur, weil angelesen. Einige wenige zaghafte Gehversuche durfte ich aber schon unternehmen, bei meinem erfahrenen Imkerfreund, Bienenwissenschaftler (er forscht zur Bakterienflora im Darm der Biene) und Imkerpaten Irakli.
    In Georgien scheint es, dass jeder dritte Mensch Imker sein muesse, weil wenn man mit den Leuten ueber Honig oder die Bienen spricht, entweder der Vater, Opa, Bruder, oder sonst wer aus dem naeheren Familien- bzw. Bekanntenkreis Imker ist. Tatsaechlich gibt es schaetzungsweise 50.000 Imker (von klein bis gross) in Georgien. Das ist bei einer Einwohnerzahl von etwas mehr als 4 Millionen schon recht beachtlich.
    Noch beachtlicher jedoch ist der Geschmack der Honige, die ich hier schon probieren durfte! Der Kaukasus ist mit seiner floralen Diversitaet ein Paradies fuer die Bienen sowie Honigliebhaber wie mich :icon_wink: Besonders die Gebirgsbluetenhonige haben es mir angetan, aber auch ungeahnte Ueberraschungen wie Goldruten- oder Efeuhonig.
    Wie viele von euch sicher wissen, gibt es hier in Georgien die Caucasica-Rasse - ein wunderschoene Biene mit ganz hervorragenden imkerlichen Eigenschaften! Lernen werde ich das Imkern erst einmal mit der Dadant-Beute (bzw. Dadant-Blatt). Das ist hier das vorherrschende Beutesystem, weil die Sovjets mit diesem System damals anscheinend grosse Foerderprogramme gefahren haben (die wussten den guten Honig auch schon zu schaetzen). Vielleicht interessiert den ein oder anderen ja auch, was in der georgischen Imkerwelt so passiert, denn hier laeuft doch noch so manches anders.
    Was ich mir von euch wuensche? Nun, in der Bienenhaltung ist es ja immer gut viele Ansichten und Argumente zu beleuchten, und auch wenn mein Pate sehr gut Englisch spricht, ist er bisher der einzige hier, von dem ich lernen kann. Da ich aber immer neugierig bin auf andere Meinungen, auf andere Hintergruende, und sie viel wie moeglich lernen moechte, bitte ich euch mich eurem Wissen zu unterstuetzen! Wenn ich etwas fuer euch tun kann, dann werde ich selbstverstaendlich mein Bestes versuchen!


    Herzliche Gruesse aus Tiflis,


    Lomi


    P.S. [i]Lomi[i] ist uebrigens mein Spitz- und Rufname hier in Georgien. Meinen echten Namen (Ronald) fanden die Leute hier zu schwierig, also wurde ich kurzerhand einfach "umgetauft" :icon_wink:

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  • Hallo Lomi,
    herzlich willkommen im Forum und Danke für Deine interessante Vorstellung!
    Tbilissi ist ja eine ganze Ecke weg, daraus ergeben sich auch klimatische Unterschiede. - Das Klima ist gemäßigt, warme bis heiße Sommer, aber im Winter kaum Temperaturen, die mal unterhalb -5 Grad sinken (sicher gibts auch Ausnahmen). Ein Problem dürfte die große Trockenheit sein, das macht das Imkern nicht leichter... Wie wirken sich denn bei Euch die Klimaänderungen aus? - Noch trockener, die Winter noch wärmer? Gibt es auch bei Euch das "Vergnügen" mit den Varroa-Milben, wie stark? Womit wird bekämpft? Wodurch zeichnet sich die Caucasica-Rasse insbesondere aus?


    Dass Du bereits einen Imkerpaten an der Seite hast, ist ideal! - Du brauchst eigentlich nur loszulegen, vom Lesen zur Praxis. Ich bin jedenfalls gespannt auf Deine Berichte über die dortigen Betriebsweisen! Auch wir können noch dazu lernen :)
    Beste Grüße aus Berlin von Anne