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  • Bestimmt ein Reizthema für Imker.
    Es geht auch anders. Ich habe viele Wespen rund um meinen Hausbienenstand.
    Da immer das Platzproblem für Bienen-Utensilien anliegt, habe ich eine Holzhütte gebaut, in der Zargenteile, Futterzargen, Ablegerkästen und diverses lagert.
    Auch lagern dort die Futtervorräte. In der Hütte fülle ich dann die Futtermengen für die einzelnen Völker ab. Trotz Vorsicht kleckert man. Die Boden und die Gefäße werden einfach klebrig. Doch die Hütte ist nicht insektendicht. Die Wespen haben das herausgefunden und halten mir alles sauber. Ein bis zwei Tage später klebt nichts mehr.
    Es sind nur einzelne Wespen, keine Bienen in der Hütte. Die Wespen sind auch nicht aggressiv, sie bekommen ja was zu fressen.
    Meine Frage ist nun, können mir die Wespen Bienen-Krankheiten einschleppen, wie AFB oder Varroen verteilen? Wären Bienen dort, würde ich mir Sorgen machen.

  • Wespen sind in diesem frühen Herbstanfang in höchster Futternot und klauen wo sie nur können, weil die Natur fast nix für sie hat. Man sollte Wespen nicht einladen durch Futterkleckereien egal wo. Dieses Jahr ist der Wespendruck auch auf die Bienenvölker so stark, dass selbst ein Flugloch von 1x2cm oft Bienenvölker nicht verteidigen können. Haben sie einmal den fast beschwerdefreien Zuganng bewirkt ist solch ein Bienenvolk dem Tod geweiht. Mir ist das fast an jedem Bienenstand passiert.Einmal ein Volk besiegt durch die Wespen machen sie sich auf die Suche nach dem nächsten Bienenvolk, dass selbstzufrieden unter der Einfütterung sitzt und nur wenig Flugbetrieb praktiziert weil draußen kaum was zu holen ist.
    5 Völker habe ich so dieses Jahr bereits verloren. Fast jede Pflaume war von Wespen angestochen (kaum Ernte) und viele Äpfel angepickst fangen an zu faulen und fallen runter. aber selbst dieser Obstüberfluss reicht den Wespen dieses Jahr nicht. Wespenbekämpfer sind derzeit überfordert Völker zu entsorgen und die Preise sind oft über 200Euro /Volk.
    Gruß Helmuth