Beiträge von Orza

    Der Spuk geht schon seit etwa 2,5 Stunden, jetzt sind es „nur noch“ 30C und es reduziert sich etwas.


    Inzwischen habe ich auch etwas im Internet dazu gefunden, was passt. Demnach kann ich ja noch froh sein, dass unsere Fliegedings ganz lieb sind und nur kitzeln.


    https://www.google.com/amp/www…n-article3584956-amp.html


    Gewitter ist zwar nicht vorhergesagt aber schwül ist es schon.


    Wenn es stimmt, was das steht, müsste mein Handy demnach mit unter die Dusche^^

    Hallo,


    es ist der 2.6.19, ich sitze nachmittags nach getaner Arbeit verschwitzt bei 32C im Schatten im Garten und es werden immer mehr klitzekleine, schwarze Fliegen, die auf weiß bis Hautfarbe stehen. Kleiner als 1mm, schwarz und sehr schnell. Explosionsartig da.


    Finden das Handydisplay und alles helle toll. Es scheint also nicht das Schwitzige zu sein. Und mein Lieblingsgetränk in dunkelbrauner Flasche ist auch uninteressant - puh, zum Glück8)


    Mit den bloßen Auge ist nur ein schwarzer fliegender oder flitzender Punkt zu erkennen. Sie beißen nicht, kitzeln aber ?( und sind in der Masse schon etwas lästig. Kommen locker zu dritt durch jedes Fliegengitterloch.


    Was ist denn das für ein Fliegetier?

    Vorab: Ameisen sind streng geschützt. Man müsste hier zur Umsetzung einen Antrag bei der Unteren Naturschutzbehörde stellen.


    Die große rote Waldameise baut ihren Hort nach meinen Sichtungen um einen Baumstumpf oder einem umgekippten Baum herum. Ist das Holz zerfallen, war der Ameisenhaufen auch weg.

    Das ist meine Beobachtung. Vielleicht verläuft es anderswo anders.

    Noch mal zum Unterschied zwischen Hinterbehandlungsbeute und Blätterstock hier ein Link https://www.holtermann-shop.de/Holzbeuten/

    Nach unten scrollen!

    Allerdings hatte ich diesen Blätterstock nicht unbedingt vor Augen (diese Form habe ich nur zu Anschauungszwecken, ist für die heutigen Bienen zu eng).


    Ich kenne einen Blätterstock wie folgt:

    Es ist die Hinterbehandlungsnormbeute, so wie ich sie auch habe, und dafür gibt es noch extra ein Metallgestell, dass man in den Brutraum stellt, um die Waben im Kaltbau aufzustellen. Über das Gestell kann man die Waben auch lösen und dann kann man sie wie Buchseiten etwas bewegen.

    22.05.2019


    Es ist tatsächlich so, dass die Roten Ameisen vereinzeltet weiter "auf Streife" sind, mehr aber auch nicht. Es sind überhaupt keine Ameisen mehr in den Beuten.


    Die Völker sind gut durchgestartet. Die Roten Ameisen haben in gar keiner Weise geschadet!


    Vereinzelte Ameisen laufen gelegentlich draußen an den Beuten hoch in der Hoffnung, dort Biene-Totenfall zu finden. Unten vor dem Häuschen wird etwas mehr patrouilliert, weil die sterbenden Bienen nicht mehr weit von ihren Beuten weg kommen.


    Ich bin schwer beeindruckt davon, wie genial die Natur beide Waldlebewesen aufeinander abgestimmt hat.

    Schade, habe mir mal wieder nicht zeitnah das Forum angesehen. Wer zu spät kommt...;(


    Glaukos

    Willkommen hier! Die Erfahrungen mit den Foren teilen wir ebenfalls und deshalb sind wir hier angekommen und sehr gerne geblieben. Versuche mal, am TeamSpeak teilzunehmen (zugegeben in der Hauptsaison sind wir weniger) und wir haben für unsere Fördermitglieder einen WhatsApp-Kontakt, wer das wünscht. Fragen werden hauptsächlich hier im Forum geklärt, im Notfall kann man aber fast immer jemanden erreichen.

    Ich habe so etwas ähnliches, wie das Schwarmfangrohr. Ich habe ein Alu-Gestänge, dass ich meterweise verlängern kann und daran hängt der Schwarmfangbeutel. Aber glaube man gar nicht, dass das alles so schadlos klappt. Man kann eben nur von unten gegen den Ast dupsen, damit die Bienen in die bereitgehaltene Öffnung fallen. Der Ast ist beweglich, das Gestänge schwankt und Bienen können fliegen und davon machen sie Gebrauch 8)

    Sie fliegen nach oben, nur was Pech hatte, plumpst in die Öffnung. Man braucht also viel Zeit und einen langen Atem, bis man halbwegs alle eingesammelt hat. Keine Garantie, dass auch die Königin dabei ist. Und dann musst du ja alles möglichst über einen Trichter, wo rundherum nichts herausfliegen kann, in die Kiste bekommen.

    Da ist nicht großartig die Möglichkeit, mit dem Wassersprüher zu arbeiten, damit sie nicht fliegen und die fliegen auch noch, wenn sie nass werden.


    Mit Bienen wird es nie langweilig!

    Dafür liebe ich sie :)

    Hmm, ich habe in all den Jahren immer 2 Zellen stehen gelassen, wenn es zu viele waren. Die Bienen haben das immer geregelt. Die zweite Zelle war als Vorratszelle, falls eine bei der Durchsicht erschüttert worden ist oder sonst ein Problem besteht, und eine Königin in der Entwicklung stehen bleibt. Bienen machen das auch so.


    Das hat - wie gesagt vorher immer geklappt - aber in diesem Jahr absolut nicht (siehe Beitrag #1).


    Hinzu kommt, dass in diesem Jahr allen Weiselzellen erfolgreich sind.


    In der Hinterbehandlung hatte ich sogar 2 Königinnen. Das Volk hatte scheinbar umgeweiselt. Ich habe davon aber nichts gesehen (ja doch, Durchsicht hatte ich gemacht, war keine Zelle da), habe den Honig hochgehängt und unten eine Weiselprobe gemacht. Tja, nix war mit Honig, oben war die erste Königin und ist legewütig wie irre und brauchte den ganzen Platz (12 Waben). Unten wurde die Weiselprobe offenbar erfolgreich angenommen, jedenfalls waren dort auch Stifte.


    Dieses Jahr ist eben alles mal ganz anders.


    Mit Bienen wird es nie langweilig;)

    Durch den sehr warmen Frühling sind bei uns die Bienen sehr zeitig durchgestartet und hatten schon Ende April so viel Brut, wie es in anderen Jahren erst Mitte Mai der Fall war, sodass ich während der Rapsblüte extrem schröpfen bzw. entweiseln musste. Die Honigräume waren z. T. schon das erste Mal geschleudert, Pollenwaben waren raus, genug Brut- und Honigraum hatte ich ihnen auch gegeben. Durchsicht erfolgt wöchentlich.


    Trotzdem - durch den plötzlichen Kälteeinbruch - gerieten die Völker innerhalb nur einer Woche völlig außer Kontrolle. Die ganzen Jahre über ist bei mir nur ein Volk geschwärmt und nun das. Drei Schwärme an einem Tag gleich bei den ersten Sonnenstrahlen. Die Weiselzellen waren noch nicht einmal zur Hälfte fertiggestellt, da ging schon der Vorschwarm ab. Und wo ich bereits entweiselt hatte, waren massenhaft Nachschaffungszellen in allen Stadien und diese Völker schwärmten auch. =O


    Damit mir die übrigen Völker nicht auch noch schwärmen, habe ich gestern "Brutlinge ausgeparkt" (verstellt bzw. auf Zwischenboden) und am alten Platz im Brutraum zwei Waben mit offener Brut gelassen und den Rest mit Mittelwänden bestückt.


    Meine Frage: Nach wie vielen Tagen setzt man den Brutling wieder zurück?

    Hallo Maxi,


    mach Dir nichts draus. Ich kann Dir sagen, dass ich regelmäßig kleine Seitenhiebe bekomme, wenn ich von meinen Hinterbehandlungsbeuten berichte;) Aber diese Beuten klaut dafür keiner8o


    Es kommt darauf an, welche Hinterbehandlungsbeuten Du hast. (@ Rudi, Maxi hat nichts von Blätterstock geschrieben8)) Wenn es z. B. 2 gleich große Räume sind, in die Du 12 DN-Rähmchen im Warmbau einschieben kannst, kann man mit den heutigen Bienen darin immer noch super arbeiten. Dafür gibt es auch noch Absperrgitter und Rähmchen. Im Übrigen gibt es diese Beuten auch wieder neu zu kaufen.


    Das Arbeiten in der Hinterbehandlung ist umständlicher und manchmal auch extrem nervig aber auch immer wieder eine Freude, weil sich das geschützte Beutenklima sehr positiv auf den Honigertrag und die Qualität auswirkt.


    Ich habe beide Systeme (Magazin und Hinterbehandlung).


    Aber aus Sicht der Bienengesundheit muss ich Dir sagen, dass es eben absolut nicht gut ist, gebrauchtes Material als Neuimker zu übernehmen. Als Neuimker freut man sich darüber, weil man dadurch einen kostengünstigen Anfang annimmt. Aber man verfügt als Anfänger auch noch nicht über das Wissen zur Bienengesundheit und wie man diese gebrauchten Beuten seuchensicher zu reinigen hat. Gerade letzteres ist das allergrößte Problem. Der Zeitaufwand für eine seuchensichere Reinigung steht in keiner Relation zu dem, was man für neues Material aufzuwenden hätte. Da ist es völlig gleichgültig, ob Magazin oder eine andere Beutenvariante.


    Du brauchst für die Hinterbehandlung anderes Werkzeug als für Magazinbeuten. Das ist aber kein großer Kostenfaktor.


    Eine Sache, die besonders schwierig ist bei Hinterbehandlung: Möchte man die Bienen umsiedeln, bekomme ich nie alle Bienen aus der Hinterbehandlung heraus. Das ist bei Magazinbeuten überhaupt kein Problem.


    Wir können uns ja gerne mal im Teamspeak darüber austauschen.


    Vielleicht machst Du mal von Deiner Hinterbehandlungsbeute Fotos und stellst sie hier ein. Dann können wir auch besser einschätzen, ob es sinnvoll ist, damit zu imkern oder sie wirklich nur als Starter genutzt werden sollte.


    LG Ute

    09.04.2019 Nachkontrolle, nachdem ich das weisellose Volk vor 4 Tagen aufgelöst habe


    Es sind noch einige Kontroll-Ameisen da, aber die Masse ist weg. Es scheint sich zu regulieren. Das ist auch das, was ich erwartet habe.

    18.03.2019 Rote Waldameise


    Wie ich schon in der WhatsApp-Gruppe geschrieben habe, hatte ich am 18.03.2019 einen massives Aufkommen der Roten Waldameise an meinem vor 1 1/2 Jahren übernommen kleinen historischen Imkerstand. Dort ist alles auf Hinterbehandlung, sodass man nicht mal eben mit den Beuten umziehen kann. Es ist die zweite Auswinterung, die ich nun dort erlebe.


    Der Ameisenhügel ist ca. 8 m vom Stand entfernt und war schon immer da. Für mich stand von vorn herein fest, dass ich nichts machen werde, was den Ameisen schadet. Ich lege auf eine gute Nachbarschaft Wert!


    Im letzten Jahr gab es keine Probleme und während der Saison waren nur mal ab und an Ameisenspäher an den Beuten.


    Die Ameisen, die jetzt invasiv auf dem Flugbrett krabbelten, machten überhaupt keinen aggressiven Eindruck, vielmehr lungerten sie nur auf dem Flugbrett herum, während die Bienen ihre Normalbetrieb hatten.


    Das Volk unten rechts fiel Anfang März zunächst durch Ruhr auf, nach der manuellen Fluglochreinigung blieb es sauber. Gleichwohl war klar, dass in diesem Volk etwas nicht stimmte, lag auch nahe, weil ich der Königin zwangsweise (ich konnte sie im Herbst nicht finden) ein Gnadenbrot gegeben hatte, war die letzte verbliebene Königin meines Vorgängers von 2016 und sie war fleißig.


    19.03.2019

    Herausgefunden, dass aktuelldie Fortpflanzungszeit der Roten Waldameise ist und sie Proteine brauchen. Von daher meine Annahme, dass sie nicht auf den Honig aus sind. Versuch: Gefriergetrocknete Krebschen auf den Ameisenweg gestreut (Ergebnis vorab: Das passt nicht in deren Futterschema, mögen sie nicht). Flugloch auf 1,2 cm eingeengt.


    20.03.2019

    Beuten durchgesehen. Nur sehr wenige Ameisen waren ausschließlich am Beutenboden, nicht auf den Waben. Es spielte sich also alles nur außerhalb der Beuten ab. Mit einer Ausnahme: Das Volk unten rechts. Dort waren sie auch hinten auf dem Honig, aber es waren verhältnismäßig wenige, also nicht das, was ich angenommen hatte, wenn man von der Invasion außen ausgeht.

    Die Königin habe ich nicht gefunden. Noch gibt es kein Drohnenmütterchen. Verdreckte Waben entfernt, Volk eingeengt. Warte die nächste Durchsicht ab.

    Ameisen überall abgefegt und das Laub um den Stand herum weggefegt in der Hoffnung, auf der Ameisenstraße einen Irrweg eingebaut zu haben.


    21.03.2019

    Die Ameisen haben trotzdem den Weg gefunden. Aber nach wie vor kein aggressives Verhalten, keine Kämpfe.


    30.03.2019

    Der Ameisenbesuch ist optisch zurückgegangen, außer bei dem Volk unten rechts. Flugbetrieb normal.


    Vorausblick:

    Sollte ich am kommenden Wochenende bei dem Volk unten rechts erneut keine Stifte finden und die Waben sind sauber geblieben (also kein Ruhrkot mehr), dann werde ich das Volk bei gutem Wetter abfegen.


    Ich habe in einem anderen Forum übrigens gelesen, dass ein Förster die Empfehlung ausgesprochen haben soll, Hackfleisch hinzulegen. Aber dann zieht man auch andere Tiere an. Das halte ich für keine gute Lösung.


    Ich bleibe weiterhin zuversichtlich. Das Imkern mit der Roten Waldameise hat sowohl bei meinem Imkervater, als auch auf diesem Imkerstand funktioniert, deshalb bin ich der Meinung, dass sich das regeln wird. Die Waldameise ist eben als Gesundheitspolizei darauf spezialisiert, die Insektenkadaver zu entsorgen. Ich denke, sie sind den Bienen daher sogar behilflich beim Frühjahrsputz und gehe davon aus, dass den Roten Waldameisen nicht daran gelegen sein kann, eine kontinuierliche Futterquelle auszurotten, schließlich sind auch die Bienen ursprüngliche Waldbewohner, es sollte also mit der guten Nachbarschaft klappen.

    Dateien

    • k-IMG_4152.jpg

      (122,71 kB, 2 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Man weiß zu wenig über den obigen Vorgang, den Eigentümer, den Standort, die Witterung zum Zeitpunkt des Vorfalls...


    Man ist auch kein Brandexperte.


    Mir kommt die verhältnismäßig kleine und nach vorne gerichtete Brandfläche sehr komisch vor. Wenn Wachs schmilzt, fließt es in alle Richtungen!!! Und brennt dann auch in alle Richtungen. Außerdem ist die Vegetation völlig vertrocknet, hat aber kein Feuer gefangen. Es sieht irgendwie nach einem kontrollieren Brand aus, nicht mal die trockenen Sträucher dahinter haben was abbekommen...


    Wurde der Brand bemerkt und gelöscht? Oder wurde der Platz so vorgefunden?


    Also ich wäre auf jeden Fall in der Meinungfindung zurückhaltend, wenn ich dorthin zur Schadensaufnahme gemusst hätte. Ohne jemanden, der sich mit einem Brand auskennt, kann man noch nicht einmal wissen, wodurch der Brand entstanden ist.


    Frevel, Heißsanierung oder womöglich ein defekter Akku, falls z. B. ein Gerät als Diebstahlsschutz in der Beute war... Hat das Volk vorher noch gelebt, war es noch ein Volk, war das Volk schon vorher tot...


    Bei einer Schadensaufnahme würde ich jedenfalls klar abgrenzen, was vorgefunden wurde und was die Besitzeräußerungen anbelangt und empfehlen, dass eine Begutachtung durch einen Brandsachkundigen erfolgen sollte.

    Das hört sich nicht gut an. Auf das Forum und die Aktiven hier möchte ich nicht verzichten. Es wäre auch total schade um die vielen Inhalte.


    Meine Bitte an Dich zwecks Prüfung:

    Wäre es vielleicht eine Option, das Forum nur für Angemeldete freizuschalten und alle Bereiche, außer eine Vorstellungsseite mit Registrierungsmöglichkeit, für die Öffentlichkeit zu schließen?


    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man so weit gehen wollte, das Internet wieder zu einem leeren Raum verkommen zu lassen.


    Die Software, die gefordert wird, können sich kleine Foren nicht leisten. Vielleicht könnten wir im Zuge der Überarbeitung des Forums auch eine kompatibele Gestaltungsform finden, die keine Angriffsfläche bietet. Wir laden schließlich keine Fremdinhalte hoch.