Beiträge von Neustadtimker

    Ich habe damals irrtümlich Dadant Blatt Futtertaschen gekauft, habe aber Dadant modifiziert nach Bruder Adam. Ergebnis: die Blatt Futtertaschen haben ca. 10mm zu kurze Ohren. Es gibt 20mm Metallwinkel. Diese habe ich mit kurzen Holzschrauben, eine in die Futtertasche und eine von unten ins Ohr reingedreht. Somit tun die auch ihren Dienst. Abgebrochene Ohren solltest du mit diesen Winkeln ebenso reparieren können :)

    Es wäre sogar möglich, Imorthonige auf deren Sorenbelastung hin zu überprüfen und kontaminierte Gebinde entsprechend zu kennzeichenen, das man sie als mögliche Infektionsherde hin entsprechend behandeln kann, z.B. das sie nicht in den Einzelhandel, sondern als Backhonig irgendwo in eine geschlossne Verarbeitungs- und Produktionskette gehen.

    Bei uns in DD wurden schon mehrere Faulbrutsanierungswochenenden im großen Stil durchgeführt. Leider zu Zeiten, wo ich Schicht am WE hatte.

    Das Knowhow ist aber vorhanden und es wurde eim Vorfeld ein Anhänger mit Equipment angeschafft, den jedes Vereinsmitglied zur Standhygene auch selbst ausleihen kann.

    Ich werde mal im Verein fragen, wie hoch erfahrungsghemäß die Gasmenge und die NaOH Menge für 50 Völker sind.

    Hallo Julia,


    ich sehe da im Hintergrund einen Arduino Mega. Zur Entwicklung sicher ganz brauchbar, aber das "Endprodukt" sollte dann doch in einer eigenständigen Leiterplatte münden. Beim Chinesen sind 2 Lagig mit Lötstopp, Bestückungsaufdruck und Durchkontaktierungen im Format 100x100 10 Stck für unter 20€ machbar. 5 Dollar die Boards und rund 10 Dollar Versand. Optional eine Pastenschablone für SMD gibts auch. Bei SMD langen 100x100 Fläche, notfalls stapelt man über Steckverbunder 2 Boards, das wird billiger, als ein doppelt so Großes.

    Ich bestelle seit ein paar Jahren sowas bei Elecrow nach eigenen Entwürfen.

    Dann ist der 256er Atmega Controller zum einen etwas oversized und zum anderen vom Gehäuse her mit Hobbymitteln schlecht zu löten.

    Der Atmega 1284 bietet sich da mehr an. Der hat zwar nur die Hälfte FLASH, 128K, aber dafür doppelt soviel RAM, ist im DIL40 oder TQFP44 und lassen sich noch gut verarbeiten.

    3 ser. Schnittstellen sind ebenso, wie beim 256 vorhanden.

    Vom Chinesen, ein GPS Modul kostet ca. 5€, ein SIM800 keine 2€ und eine SIM Karte nochmals ca. nen Fünfer.

    GPS und Mobilfunk würde ich nur als Klauschutz und bei Unterspannung des Akkus, oder Abschattung des Solarpanels bemühen, ansonsten auf SD-Karte aufzeichnen.

    Worin ich viel eher ein Problem sehe, das die Bienen Sensoren verkitten und Zuleitungskabel zur Sensorik annagen können. Die Waage erfordert auch etwas mehr Knowhow, als ein einen popligen HX711, denn die Waage muß langzeitstabil sein, temperaturstabil und feuchtigkeitsfest.

    Außerdem wäre die Haltbarkeit der Sensorik unter derart rauhen Bedingungen ein Thema. Kondenswasser ist bspw. möglich. Beim Board ebenso, wenn man das nicht gerade vergießen oder lackieren will/muß.

    Eine Langzeitmessung der Waage ist eine ganz andere Hausnummer, als eine Personenwaage, die 5 Sekunden misst und vor jeder Messung ein Autozero macht. Das betrifft zum einen die Wägezellen, das der Kleber langzeitstabil ist und die Wägezelle selber und die Auswertelelektronik, wo es um Bruchteile von Millivolt geht.

    Wäre es so einfach, dann kostete eine Stockwaage nicht mehrere hundert Euro.

    Programmieren ist nicht so meins, ich bin mehr Hardware affin. Einzig bei der Auswertung der Wägezelle habe ich jetzt keine Patentlösung von der Stange auf Lager.

    Wie sieht es diesbezüglich bei dir aus, wo wären deine Stärken in diesem Projekt? ;)

    Ich sehe das ähnlich wie Kurt. Rappelvolle Rähmchen sind sogar eher kontraproduktiv, denn Leerwaben wirken als Wärmedämmung durch die Luft in den Zellen. Wenn die Vöker nicht gerade mit dem Rücken zur Wand stehen, dann lass es. Die Zehrung bis Anfang März ist eh minimal. Danach hängst du an einem warmen Tag mal um oder legst Beutel mit Flüssigfutter auf, wo du mit einer Nadel an der Unterseite kleine Löcher einstichst. Durch die Wärme der Bienentraube tropft ihnen das Futter quasi in den Hals - wie im Schlaraffenland 8o

    So habe ich vor ein paar Jahren Völker durchgebracht, wo es bis Mitte April kalt geblieben ist.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, das es gerade bei den Ablegern Völker gibt, die "dämlich" sind und sich wie die Lemminge im Futtergeschirr ersäufen. Trotz Schwimmhilfe. Je kleiner und je niedriger die Temperatur, desdo wahrscheinlicher ist das. Darum habe ich seit Anfang September den Ablegern eine Tafel Futterteig aufgelegt. Mit dem kann nicht viel schiefgehen.

    Es ist erst zu Ende, wenn man aufgibt, nicht vorher.

    Ein Forum ist nicht automatisch oder deshalb gut, weil es viele Mitglieder hat, oder weil viel geschrieben wird und die Hälfte davon daraus besteht, das sich die Leute fetzen oder getrollt wird.

    Ich habe durch die Beiträge von Rudi und anderen langjährigen erfahrenen Imkern eine steile Lernkurve gehabt und das sehe ich für mich nicht als Einbahnstraße.

    Und wenn ich nur Einem hier und 1x im Jahr helfen kann, ein Volk durchzubringen und er dehalb nicht das Imkern aufgibt, dann hat es sich doch schon gelohnt. So sehe ich das.


    Gruß Gerald

    Das mit dem Akku nicht selber laden können ist schon eine schwache Kür. Da lasse ich auch nicht gelten, das die Bienen alles zu propolisieren. Drahtlos laden ist die Devise. So wie bei einer Zahnbürste. Bzw. Qi ist ein offener Standard, der bei Handys zum Einsatz kommt. Selbst wenn man sich mit der Elektronik dahinter nicht auseinandersetzen will, gibt es dazu für kleines Geld in China Klebefolien mit USB Anschluss, die drahtlos den Ladestrom empfangen und dann per USB Anschluss ausgeben. Und wenn das Laden wegen dem durch den USB Anschluss limittierten Ladestrom eine Woche dauert, ist das auch egal.