Beiträge von fibroin

    Ich habe heute, wohl dieses Jahr das letzt mal, alle meine Bienenstände besucht. Ich habe das gute Gefühl, dass in allen Stöcken die Bienen sich gut für den Winter eingerichtet haben. Ich wünsche mir für das Neue Jahr, dass das so bleibt.

    Im übrigen war es um die Mittagszeit sonnig und die Bienen bei 12° noch mal draußen.

    Ich wünsche den Bienen und den Imkerern und Imkerinnen hier in Forum ein honigreiches Jahr 2020.

    Wie sieht es bei euch so aus? Wir habe zur Zeit sonnige und warme Mittage mit reichlich Bienenflug um 15 °. Zu holen ist zwar kaum was, aber die Bienen sind draußen.

    Ich frage mich, wird das Winterfutter reichen und ist eine Oxalsäurebeträufelung überhaupt sinnvoll? Bei der Bewegung gibts keine Wintertraube und mehr Futterverbrauch. Das wir noch ein spannendes Frühjahr 2020.

    Die Wespen sind dies Jahr reichlich aufdringlich. Zwei kalte Nächte mit Bodenfrost waren nicht kalt genug, die Population zu beenden. Die Wespen sind oft die einzige Bewegung am Flugloch. Aber nicht an allen Ständen. Ich weiß mir da nicht zu helfen, ich hoffe auf kampfstarke Völker.

    Trotzdem sind die Wespen noch in den letzten Tagen sehr aufdringlich gewesen. Ich habe ganze Wolken von Wespen an einem Stand gehabt. Die waren so schnell, dass man die nicht fassen konnte. Eigentlich sind die um diese Zeit viel langsamer. Im Frühjahr werde ich sehen, was die den Völkern angetan haben.

    Habe mir Varidol 125mg/ml besorgt

    Ich glaube, hier liegt eine Verwechslung vor. Varidol ist nicht das Lithiumclorid. Varidol wird in den östlichen europäischen Ländern angewandt. Zugelassen ist es in D nicht, darum kenne ich das nicht und habe auch keine Erfahrung damit.

    die Hornissen wohl mittlerweile überall anzutreffen an der Côte d'Azur.

    Das ist eine gute Bemerkung. Ich war schon erstaunt, dass eine Hornissenbelastung bestehen könne. Wespen ja, aber nicht Hornissen.

    Nur, jetzt kann ich dir gar nicht mehr helfen. Ich wohne in einem ganz anderen Klima, wo die Hornissen nur ganz vereinzelt auftreten und kein Probleme bereiten.

    Wie sieht das mit mechanischer Hilfe aus? Daneben stehen und die Hornissen mit einer Klatsche tot hauen abweisen.

    Das geht aber um diese Zeit nicht garantiert. Im Sommer ja, werden die Nächte kälter, kommt das Verklammen der Bienen hinzu. Hatte ich auf #8 schon angedeutet. Die Bienen sitzen dann unten und lassen das Futter unbeachtet. Wenn sie Futter nehmen, Glück gehabt.

    Damit müssen wir uns abfinden. Alle Völker werden gleich behandelt und dann fällt eins oder zwei raus. Ich habe 7 Ableger gemacht, die alle angingen. Die Milbenbelastung war moderat, nur eins, das hatte Woche für Woche über 50 Milben auf der Windel. Sag mir woher?

    Ein Volk nimmt das Futter nicht richtig an, die Kö ist da. Was nu?

    Es gibt nicht das Bienenvolk.

    Hattest du bei der Honigernte so ziemlich allen Honig entfernt, der zu bekommen war? Dann wären 3 kg Auffütterung vor der Behandlung nicht viel.

    War der Totenfall während der Behandlung hoch? Vielleicht war die AS-Behandlung zu intensiv und zu wenig Futter in den Waben.

    Wenn es alles nicht ist, dann kannst du ein Honigglas toter Bienen zu einem Bienenlabor senden, um die Todesursache sicher zu haben.

    Zugegeben, die Ruhe hier im Forum ist manchmal beängstigend. In der Hauptsaison kamen kaum Meldungen. Zum Einfüttern nichts, Varroabehandlung auch nichts. Dann ist das so, es sind halt keine Fragen da. Hat man welche und schreibt die hier rein, dann kommen auch Antworten. Das ist für ein Forum ausreichen.

    Imker und Imkerinnen sind nun mal Menschen mit verschiedensten Meinungen. Wenn nicht so viel behauptet wird, gibt es auch keinen Streit.

    Das Wesentliche wird behandelt. Gut so.

    Rudi, was weist du davon? In Soest bei Amelunxen gibt es eine Futtertankstelle. Da war ich schon. Deine zitierte Firma wirbt damit, die erste Bienenfutter-Tankstelle zu haben. das stimmt definitiv nicht. Aber warum soll es nicht doch dort eine solche Tankstelle geben. Was die dort verkaufen, wird die Bienen nicht umbringen.

    Beide behaupten, Futter aus Weizenbasis herzustellen. Allerdings ist im Gespräch, dass dies Futter einen höheren Anteil an dreiwertigem Zucker enthält als Futter auf Zuckerbasis. Auch das haben meine Bienen verkraftet.

    aus dem Bauch heraus würde ich sagen, Ja. Morgens sind die Bienen noch etwas ruhiger. Es muss halt gut beobachtet werden, es könnten Zeiten geben, solche Arbeiten abends zu tun. Wer versteht schon die Bienen?

    Ich hatte den lauen Abend genutzt, um totale Brutentnahme zu machen. Das artete zu einem massiven Bienenflug mit Räuberei aus. Scheinbar konnten sich die Völker nur durch so einen Aufwand schützen. Morgens war alles wieder normal. Mal sehen, was heute wieder los sein wird.