Beiträge von Gerd2430

    Wir hatten in diesem Jahr in unseren Landkreis auch großflächig die Faulbrut. Etwa 50 Imkereien wurden von mir und noch einen Kollegen durchforstet. Dabei haben wir bei 9 Imkereien mit etwa 13 Ständen die Faulbrut nachgewiesen.

    Diese hatten zusammen etwa 70 Völker.

    Für die Sanierung haben wir ein Wochenende mit 4 Tagen angesetzt. Guido Eich war mit dem Gesundheitsmobil da, Ausserdem hatten wir von einem anderen Verband noch ein zusätzliches in Verwendung. Guido Eich hat ein paar Säcke Ätznatzron mitgebracht . Der vereinsvorsitznde des betroffenen Vereins hat einige Flaschen Gas besorgt und von jedem betroffenen Imker im Vorfeld 100,00€ kassiert für alle anfallenden Koste. wie Ätznatron, Gas , Beköstigung der großen Helferscharund sonstige anfallenden Kosten. Guido Eich hat alles Koordiniert. Mit 4 Trups zu je 3 Personen

    sind dann die Völker an den einzelnen Ständen Abgestossen worden . Alle Brutwaben und Futterwaben wurden in blaue Müllsäcke gepackt und einige Tage in einen dichten Kühlraum gelagert , von wo die dann in eine Müllverbrennungsanlage verbracht wurden. ( ein LKW- Anhänger voll) Bezahlt wurde diese Massnahme vom Landkreis.

    Was aber beim nächsten mal auf die Imker abgewälzt wird . Im Vorfeld mussten die Imker sich genügend neue Rähmchen und MW besorgen.

    Für die nötige Genehmigung der Reinigung mit Ätznatron hat im der Veterinärartz gesorgt.

    Also Wichtig ist für so eine Sanierung die Gerätschaften vorzuhalten evt. auf Kreisverbands.- oder auf Vereinsebene.

    1 Person die das Sagen hat und Koordiniert und genügend Helfer zum Abkratzen von Rähmchen und Beuten, zum Waschen am Ätznatronkocher, sowie Hochdruckreiniger zum Nachspülen. dann müssen noch die einzelnen Utensielien von den verschidenen Imkern getrennt bleiben . Zum Schluß waren alle Imker gut zufrieden mit dem Ergebnis . Saubere Beuten und Waben, der Faulbrut entledigt und auch einigermassen gut Entschädigt durch die Seuchenkasse.

    Hallo Dennis.

    Auch von mir ,du junger Hüpfer, die besten Wünsche zum Geburtstag. Und mögest du in Zukunft etwas mehr Zeit für private Dinge haben.

    Hallo.

    Bei mir Honigt es seit 1 Woche auch wieder, und zwar der Senf. Vor 5 Tagen war ich an einen Aussenstand um nachzusehen ob die Völker noch einen Rest an Futter benötigen. Dazu wiege ich die Beute dann links und rechts mit einer Kofferwaage und ziehe die Werte zusammen . Abziehen mußß man natürlich den Wert der Beute, Waben und Bienen. Jedenfalls mußten alle noch einige Liter Invertzucker haben , das sollte heute geschehen. Nochmal nachgewogen , und alle waren 3kg schwerer. Jetzt hoffe ich auf baldiges schlechtes Wetter damit das wieder aufhört.

    Hallo.

    So, es ist geschaft. Am 02-03. und 04.08 haben wir in der Regie von Guido Eich das doch sehr große Speergebiet saniert. Von 9 betroffenen Imkereien haben wir 8 Saniert Eine ganze LKW-Ladung mit Brutwaben wurden in die Müllverbrennungsanlage nach Salzbergen verbracht und dort Umgehend in Asche verwandelt. Das ganze stellte sich doch als eine logischtischte Leistung dar. Am Freitag um 14.00Uhr sind wir dann mit 4 Trupps zu den verschiedenen Ständen ausgerückt um die Bienen von den Waben zu schlagen. Innerhalb von etwa 2 Stunden war die ganze Aktion durch. Der größte Stand hatte 32 Völker , dort war echt der Bär los , ohne Vollkörperkondom ging garnichts. Die Reinigung wurde dann an einen zentralen Platz gemacht wo wir Wasser und Stromanschluß hatten . " Gesundheitsmobile hatten wir im Einsatz. das von Guido Eich und das vom Landesverband. Helfer waren von verschiedenen Ecken aus Norddeutschland angereist um zu helfen und ihren praktischen Teil zum BSV mitzumachen.

    Am Sonntag gegen 15.00Uhr war dann alles fertig , gereinigt und wieder verstaut auf die beiden Anhänger. Montags sind dann alle Völker wieder auf MW gesetzt und langsam Eingefüttert worden . § Tage später habe ich von Imkern gehört das die ersten Stifte schon wieder in den Zellen lagen.

    Ich hoffe das das meine letzte Sanierung war. Ich habe genug von dem Mist in etwa 20 Jahren Tätigkeit in diesem Bereich gesehen.

    Hallo.

    Habe den Beitrag vom letzten Jahr mal wieder hervorgekramt. In diesem Jahr habe ich wieder 4 Völker auf DNM 1,5

    und den Rest alle auf 1Zarge DNM Brutraum gesetzt. Mir hat das im vorigen Jahr sehr gut gefallen. Nur eine Brutzarge durchsehen , geht viel schneller und ist auch gut zu bearbeiten. Bei der ersten Durchsicht vom 22.-24.03. habe ich gleich alle den 2.Brutraum weggenommen und eine Honigzarge wieder draufgesetzt. Nach 10 Tagen waren schon viele Rähmchen ausgebaut. Natürlich muß bei dieser Betriebsweise gut darauf geachtet werden das alle Pollenwaben rigoros

    raugenommen werden, sonnst hat die Königin nicht genug Platz zum Stiften. Eine vermehrte Schwarmstimmung konnte ich nicht feststellen.

    Hallo Gerald

    Im Frühjahr geht sowas eigentlich immer ganz problehmlos. In deinem Fall würde ich die Drohnenbrütige Königin und

    alle mit Drohnenbrut besetzten Waben entnehmen. Du brauchst nur soviel Waben im Volk belassen das alle Bienen

    drauf platz finden können. Dann nimmst du 2 Bierdeckel , tränkst die mit einfachen Schnaps , legst Diese auf das

    gute Volk, dann das Weisellose einfach obendrauf ohne Absperrgitter, fertig. Nach einiger Zeit kannst du die aufgesetzte Zarge entnehmen.

    Hallo Bienenjupp.

    Ob der Honig noch Feincremig ist oder nicht stellt man am leichstesten fest indem man einen Löffel voll Honig aus dem Eimer nimmt und ihn dann probiert. Wenn er aber nach deinem Rühren Feincremig war, so ist er es auch jetzt noch.

    Die Blütenbildung am Rand vom Eimer oder Glas kommt von der Kälte im Aufbewahrungsraum. Der Honig zieht sich dann etwas zusammen und es entstehen Lufteinschlüsse. Wenn du den Eimer soweit erwärmst das er wieder fließfähig wird , und ihn dann noch kurz durchrührst, ist das alles weg.