Extremtemperaturen setzen auch Bienen zu

Aus aktuellem Anlass: auch Honigbienen brauchen Wasser.

Wir gehen davon aus, dass eine jede Imkerin, ein jeder Imker das Wohlergehen seiner Bienen bei den derzeit vorherrschenden extremen Temperaturen im Blick hat. Dennoch nehmen wir uns aus Fürsorge dieses Themas mit dem folgenden, kurzen Hinweisen an.

Die jetzigen Extremtemperaturen sollten grundsätzlich genutzt werden, um nachzuschauen, ob die eigenen Bienen Zugang zu Wasserquellen in der Umgebung haben. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann kann man den Bienen kurzfristig eine Tränke mit Moospolsterung anbieten. Oftmals bevorzugen jedoch aber die Bienen natürliche Quellen und interessieren sich weniger für die gut gemeinte Tränke. Man sollte es nicht unversucht lassen.

Zudem sollte die Aufstellung der Bienenvölker grundsätzlich überdacht werden. Bienenvölker siedeln normalerweise im Halbschatten. Wenn die Bienen jetzt im Extremfall womöglich auf einem Blechdach oder sonstiger Freiaufstellung ohne Schatten stehen, dann muss man sie kurzfristig umstellen, da solch eine Aufstellung dem Tierwohl nicht entspricht.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Spaß mit Ihren Bienen und verbleiben mit den besten Grüßen

Dr. Otto Boecking,

Prof. Dr. Werner von der Ohe,

Guido Eich und Ingo Lau

LAVES Institut für Bienenkunde Celle

Herzogin-Eleonore-Allee 5, 29221 Celle

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    Über den Autor

    Das Institut für Bienenkunde Celle ist ein Kompetenzzentrum für alle Belange der Bienenhaltung sowie angrenzender Bereiche wie z.B. Pflanzenschutz, Landwirtschaft. Im Bieneninstitut sind 13 Mitarbeiterinnen und 16 Mitarbeiter sowie acht Auszubildende in den Bereichen Imkerei, Labor und Verwaltung tätig.
    Durch überregionale Tätigkeit in den Bereichen Fortbildung,Forschung,Entwicklung hat das Bieneninstitut internationale Anerkennung.

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