Julia Klöckner verleiht D.I.B.-Ehrenpräsident Peter Maske Professor-Niklas-Medaille

Die höchste Auszeichnung des Bundeslandwirtschaftsministeriums trägt den Namen des ersten Bundeslandwirtschaftsministers der Bundesrepublik Deutschland, der sich im Kabinett Adenauer von 1949 -1953 für bessere Nahrungs- und Lebensbedingungen der Menschen einsetzte. Die Medaille wird an Personen verliehen, die sich in hervorragender Weise um die Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft oder das Wohl der in diesem Bereich tätigen Menschen verdient gemacht haben.


In der Laudatio heißt es: „Peter Maske setzt sich mit herausragendem Engagement seit 35 Jahren für den Bienenschutz ein. Das Ansehen und die Bedeutung des Deutschen Imkerbundes, der Bienen und der Imkerei ist gerade in seiner Amtszeit als Präsident in der Öffentlichkeit enorm gestiegen und hat durch seine vermittelnde Art Respekt und Anerkennung bei anderen Verbänden und in der Politik gefunden. Als Berater für die Landwirte hat Peter Maske für ein Bewusstsein zum Schutz der Insekten beigetragen.“


Maske, der elf Jahre die Geschicke des größten europäischen Bienenzüchterverbandes mit derzeit rund 121.000 Mitgliedern lenkte und am vergangenen Wochenende anlässlich des Deutschen Imkertages in Konstanz zum Ehrenpräsident und Ehrenimkermeister ernannt wurde, freute sich sehr über die hohe Anerkennung seiner ehrenamtlichen Arbeit seitens der Politik.


Er sagte: „Die Auszeichnung ist eine Bestätigung meiner Arbeit als Verbandspräsident. Für mich stand immer der sachliche und kollegiale Austausch mit allen, die zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Blüten bestäubenden Insekten beitragen können, im Vordergrund. Ich wünsche mir, dass auch zukünftig mit meinem Nachfolger Torsten Ellmann dieser intensive Dialog sowohl mit der Politik als auch der Landwirtschaft gelingt. Wenn auch in kleinen Schritten, konnten wir in den letzten Jahren einige Verbesserungen vor allem bei den Nahrungsbedingungen für Blütenbestäuber erreichen. Aus meiner Sicht darf keinesfalls nur die Landwirtschaft an den Pranger gestellt werden, wie dies in verschiedenen Volksbegehren zur Artenvielfalt der Fall ist. Alle, Gesellschaft, Kommunen, Politik, Industrie und natürlich auch die Landwirtschaft, haben einen Beitrag zu leisten, damit wir wieder mehr Biodiversität bei Pflanzen und Tieren fördern. Ich wünsche mir, dass durch die derzeit geführte gesellschaftliche Debatte sich nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch das Verhalten privater Balkon- und Gartenbesitzer dauerhaft verändert.“


Neben Peter Maske wurden mit der Professor-Niklas-Medaille in Silber Prof. Dr. Cornelia Weltzien, TU Berlin und Abteilungsleiterin im Leibnitz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie, und der Koch Tim Mälzer geehrt.


Kontakt: Petra Friedrich, E-Mail dib.presse@t-online.de, Tel. 0163/2732547

    Über den Autor

    „Zweck des Deutschen Imkerbundes e.V. ist es, die Bienenhaltung zu fördern und zu verbreiten, damit durch die Bestäubungstätigkeit der Honigbiene an Wild- und Kulturpflanzen eine artenreiche Natur erhalten bleibt."

    So steht es in der Satzung des D.I.B. Die enge Verflechtung von Naturschutz und der Wahrung imkerlicher Interessen schafft die Voraussetzungen für ein unverfälschtes und hochwertiges Produkt.

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