Aufgrund Kälteperiode Futterversorgung erneut prüfen

Daher sollten Sie unbedingt erneut die Futtervorräte in Ihren Bienenvölkern überprüfen, vielleicht gibt es dort auch Handlungsbedarf. Erst in der kommenden Woche soll es endlich etwas wärmer werden. Bis dahin könnten womöglich noch mehr Völker verhungern. Notfalls muss mit kleinen Rationen nachgefüttert werden.

In unserem letzten Infobrief vom 18.03.2021 hatten wir mit Bezug auf Langfristprognosen zweier Wetterberechnungsmodellen noch auf einen tendenziell warmen April mit ausreichenden Regenfällen gehofft. Der April ist aber seinem Ruf gerecht geworden und hat uns zeitweise sogar winterliches Wetter gebracht. Die Bienenvölker haben weiterhin von ihren Vorräten gezehrt. Laut aktueller Wetterprognose solle in der nächsten Woche dann die inzwischen dritte Kälteperiode in diesem Frühjahr zu Ende gehen. Dann stehen Löwenzahn, Kirschen und andere Nektarspender in voller Blüte und die Bienen können Nektar und Pollen eintragen.


Auf die verschiedenen Möglichkeiten einer Notfütterung hatten wir schon im letzten Infobrief vom 18.03.2021 hingewiesen und verweisen deshalb darauf. Füttern Sie in kleinen Portionen. So lässt sich die Fütterung besser an die weitere Witterungsentwicklung anpassen.



Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Spaß mit Ihren Bienen und verbleiben mit den besten Grüßen – bleiben sie gesund!

Dr. Otto Boecking Dr. Kirsten Traynor


LAVES Institut für Bienenkunde Celle

Herzogin-Eleonore-Allee 5, 29221 Celle


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Über den Autor

Das Institut für Bienenkunde Celle ist ein Kompetenzzentrum für alle Belange der Bienenhaltung sowie angrenzender Bereiche wie z.B. Pflanzenschutz, Landwirtschaft. Im Bieneninstitut sind 13 Mitarbeiterinnen und 16 Mitarbeiter sowie acht Auszubildende in den Bereichen Imkerei, Labor und Verwaltung tätig.
Durch überregionale Tätigkeit in den Bereichen Fortbildung,Forschung,Entwicklung hat das Bieneninstitut internationale Anerkennung.

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