August und Varroabehandlung der Völker

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  • aus gegebenem anlass mal einige hilfreiche tipps zur behandlung gegen die varroa mit milchsäure


    wie ihr sicher alle wisst verabscheue ich die ameisensäure und ihre anwendung


    ich benutze wie beschrieben milchsäure 15% lösung und besprühe die bienen damit ...das nach 12 tagen noch mal ist wichtig da die milchsäure nicht in verdeckelte brut wirkt ...somit schafft man sich 98 % milbenfreie völker und somit gesunde winterbienen ....apiliveVar macht den rest für mich und so ist alles völlig gefahrlos erledigt !!!


    milchsäure bekommt man fertig angerührt als liter in 15% ...diese kostet so um die € 5 / liter


    günstiger ist es sich selber die lösung zu mischen und dazu einen liter 80% ige milchsäure zu kaufen und dann anmischen !!!


    das ergibt gut 5 liter für den preis von 8-9 euro !!


    hier für alle die nicht rechnen wollen oder können die ergebnisse zum mischen


    alles vermischen zur 15%Lösung
    1 Liter 80% Milchsäure verdünnen wir mit genau 4,33 Liter Wasser ...das ergibt 5,33 Liter 15%ige fertige Lösung zum anwenden



    wollen wir uns nur 1 Liter 15%ige Lösung machen gehen wir wie folgt vor
    190 ml 80%ige Milchsäure werden mit 810 ml Wasser verdünnt ...das ergibt 1Liter 15%ige Lösung zur Anwendung



    wichtige Regel in der Säuremischung noch als spruch


    erst das wasser dann die säure ..sonst passiert das ungeheure


    so und nun ran an die milben


    stichfreie grüße euer Paule

  • Hi ihr lieben,


    meine völker sind jetzt zum zweiten mal mit milchsäure behandelt und auch zum teil eingefüttert


    die varroabelastung scheint mir in diesem jahr sehr gering...


    dieses führe ich auf das lange frühjar und der daraus resultierenden langen brutfreiheit der völker ...gut so


    jedoch lasst euch nicht beirren und behandelt alle völker wie immer gut und reichlich !!!


    an sonsten machen die jungvölker eine gute figur und die aufsatzvölker sitzen schon auf den alten ertragsvölkern ...


    alle königinnen sind angenommen und das neue ertragsjahr kann kommen ... sehr starke völker gehen in den kommenden winter und ich hoffe auf 99-100% auswinterung


    im dezember erfolgt bei mir dann noch eine oxalsäurebehandlung ...die sommerbehandlung ist jetzt mit dem zweiten streifen apiliveVar abgeschlossen :-)


    die vermarktung läuft auf hochtouren und der met blubbert froh vor sich hin :-)


    soweit von mir ...wie sieht es bei euch aus ?? freue mich auf reichlich resonanz ... was macht die heide gerd ? usw. an alle


    beste grüße euer Paule

  • Hallo,
    bin gerade bei der 1. Behandlung, nachdem ich ca. die Hälfte eingefüttert habe und 1 Woche danach gewartet habe.
    Alle Wirtschaftsvölker und die starken Ableger (ges. 16) mit AS 60% im Nassenheider horizontal behandelt,
    die 3 "kleineren" Ableger, den Schaukasten und die Oberträgerbeute habe ich heute mit 15% Milchsäure gesprüht.
    Vor 14 Tagen hatte ich eine Milbenkontrolle gemacht, alle Völker lagen zwischen 0 und 1 Milbe pro Tag.
    Was mich immerwieder erstaunt sind die Unterschiede zwischen den Völkern, während manche schon ihre Drohnen "schlachten",
    stiften andere Königinnen immernoch fleißig in den Drohnenzellen. Aber nur die Ableger! Die hängen meist 4 Wochen hinter den Vollvölkern zurück.

    Alles hier geschriebene ist meine subjektive Meinung
    und MUSS nicht stimmen! (Kann aber)
                 
                       
    Flämingdrohn / Volker

  • Hallo Paul.
    Ja was macht die Heide ? Die Blüte beginnt in diesem Jahr , wie so vieles , 3 Wochen später wie gewohnt. Wie es sich weiterentwickelt muß ich abwarten. Gestzern war ich nachschauen, der erste Nektar ist eingetragen, zwar noch nicht viel aber ich muß wenigstens nicht füttern wie befürchtet. Heute mittag hatten wir erst mal ordentlich regen (68mm in 1 Stunde) . Jetzt hoffe ich ,das es 3 Wochen trocken bleibt bei etwa 20 °.
    Die übriegen Völker sind zu etwa 80% aufgefüttert, und werde in den nächsten Tagen eine Varoakontrolle machen und dann entscheiden was zu machen ist.

  • Hallo zusammen,
    die Honigernte ist seit letzter Woche abgeschlossen bei uns. Ich bin auch froh drüber, auf 230 kg bin ich gekommen. Zum Schluss waren es dann noch ca. 40 kg sehr dunkler Blatthonig, im Eimer sah der fast schwarz aus.
    Nun flitze ich hin und her und verkaufe. Am Wochenende geht es Richtung Dresden zur Einschulungsfete bei Freunden, 50 Gläser soll ich mitbringen, wow! Im vorigen Jahr wäre das die halbe Jahresernte gewesen, denn da waren es mit dem einen Volk + Ableger 55 kg . Den Blatthonig habe ich so gut wie möglich fast ganz rausgeholt aus den Völkern. Ich war mal wieder zum Imkervortrag, und da gabs den Hinweis, dass dieser Honig ziemlich ballststoffreich sei und deshalb den Bienen beim Überwintern nicht so gut tut. Ich weiß ja nicht, welche Erfahrungen Ihr damit habt, ich habe diese Sorte das erste Mal drin gehabt....
    Nach der letzten Schleuderung habe ich dann sofort ca. 6 kg eingefüttert, denn die Waben waren recht leer.
    Und nun läuft die Behandlung, zwischendurch immer wieder mal mit Futterteiggabe, um die Kö bei Laune zu halten. Den Nassenheider benutze ich gar nicht mehr, damit hatte ich letztes jahr schlechte Erfahrungen gemacht mit Kö-Verlust. Ich nutze die Schwammtuchmethode, trau mich ja fast nicht, das "zuzugeben" Aber das hat bisher gut geklappt, im Dezember gibt es dann noch die O-Säure.
    Ja, Paul, wenn ich "Heidehonig" höre, tropft mir auch der Zahn! Ich hatte mir mal ein Gläschen gekauft und ganz hinten im Schrank versteckt. Wat war der lecker!


    Liebe Grüße
    Anne

  • na anne das ist doch ein recht gutes ergebnis auf die völker gerechnet und die vermarktung läuft auch


    alles gut würde ich sagen bei dir


    ja der heidehonig ist lecker und ich mag ihn auch ...manche sehen das anders ..na egal ..alle hoffnung liegt auf gerd seinen bienen und dem wetter :-)