Miniplus bestücken

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  • Hallo,


    ich möchte mir zukünftig ein paar Königinnen in Miniplus bevorraten. Wie bestücke ich die Miniplus am besten? Wieviel Bienenmasse? Diese einfach in die Beute mit Mittelwänden einkehren? Wann die Kö zusetzen? Bzw. wann die Weiszelzelle einsetzen?


    1 Kö werde ich mir vom Züchter holen.

  • Hallo QueenMum
    Ich habe selbstgebaute Begattungskästchen mit 3 Rähmchen von 10x10cm . In denen kommt ein Anfangstreifen ,Königinnenfutterteig, eine Gesclossene Weiselzelle , die ich irgentwo in einer Ecke festmache, und eine große Suppenkelle mit Bienen. Weil das Ganze bei mir zu Hause stattfindet kommen die Kästchen anschließend für 3 Tage im Dunklen Keller . Die Bienen fliegen sich danach neu ein. Und nach diesen 3 Tagen Kellerhaft kommen die Kästchen dann nach draußen wo sie Begattet werden können , wenn denn in den nächsten 2 Wochen Flugwetter ist.
    Miniplus kenne ich nicht so genau, eventuell must du dort etwas mehr Bienenmasse einfüllen.

  • Hallo QueenMum!
    Zuerst musst du eine bestimmte Bienenmasse in einen Behälter fegen.
    Ideal, wenn du im Honigraum Brutwaben hast. Hier hast du die Masse an Jungbienen.
    Noch besser ist, du fegst die Bienen von offenen Brutwaben aus dem Brutraum ab.
    Hier findest du die beste Zusammensetzung von Jungbienen.
    Wichtig; die Königin muss im Muttervolk bleiben!
    Ich nutze den Marburger Feglingskasten für alle Größen von Kunstschwärme.
    Auch diese Kelle voll Bienen ist ein KS. (nur sehr klein!)
    Eigentlich gehört dieses nützliche Hilfsmittel in jede Imkerei.


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    Euer Bienenrudi ;)


    Klugheit ist, die Kunst zu Erkennen, was man übersehen muß. (W. James)
    Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten! (Katharina von Siena)

    Einmal editiert, zuletzt von Bienenrudi ()

  • Ich habe auch ein paar generelle Fragen zur Mini Plus Beute, wenn ich darf?


    Es gibt ja die Möglichkeit eine Mini Plus Beute mit mehreren Zargen zu bestücken.
    Ich meine eine Zarge hat 6 Rähmchen (jeweils 1/2 Dadant) und diese Beuten würden sich auch zum Überwintern eignen. Stimmt das?


    Kann man darin auch dauerhaft ein Volk halten? Wer bestimmt wie groß ein Volk überhaupt sein muss? (bei der Segeberger Beute haben wir ja 2 Brutzargen + 2 Honigzargen
    wieso kann man nicht 3 Bruzargen + 2 Honigzargen oder Ähnlich machen) Wie ist da die Grenze zu bestimmen? Dementsprechend wäre eine Miniplus Beute dauerhaft ja auch viel zu klein oder würde das Volk, welches darin wohnt einfach nur öfter schwärmen wollen, wenn's zu voll wird?


    Also ich kann verstehen, dass man bei z. B. der Segerberger Beute nicht 10 Brutzargen + 5 Honigräume machen kann, das alles wären viel zu weite Wege, allein für die Königin.
    Aber mir fällt es schwer das Größenverhältnis der Mini Plus Beute dementsprechend einzuordnen.


    (denn ansich fühle ich mich von der MiniPlus Beute ein wenig angezogen, da man sie gut irgendwo unauffällig plazieren könnte.)



    Hallo QueenMum
    Ich habe selbstgebaute Begattungskästchen mit 3 Rähmchen von 10x10cm . In denen kommt ein Anfangstreifen ,Königinnenfutterteig, eine Gesclossene Weiselzelle , die ich irgentwo in einer Ecke festmache, und eine große Suppenkelle mit Bienen. Weil das Ganze bei mir zu Hause stattfindet kommen die Kästchen anschließend für 3 Tage im Dunklen Keller . Die Bienen fliegen sich danach neu ein. Und nach diesen 3 Tagen Kellerhaft kommen die Kästchen dann nach draußen wo sie Begattet werden können , wenn denn in den nächsten 2 Wochen Flugwetter ist.
    Miniplus kenne ich nicht so genau, eventuell must du dort etwas mehr Bienenmasse einfüllen.


    Gilt das für alle Bienen, auch Flugbienen, dass sie sich nach 3 Tagen Kellerhfat neu einfliegen?
    Ich habe immer Dinge gelesen mit 3km weites Umstellen, damit sich neu eingeflogen wird.


    LG PatBat

  • Die Größe eines Wirschaftsvolkes ergibt sich aus der Legeleistung der Königin. Sie muss die Möglichkeit haben, durchgehend zu legen, damit keine Schwarmstimmung aufkommt. Die zwei Brutzargen Segeberger geben das her, eine dritte ist zuviel. Ist die Beute zu klein wird das Volk früher oder später ausziehen.


    Bei der Kellerhaft ist das Erinnerungsvermögen aller Bienen weg. Das passiert auch, wenn es schlechtes Wetter ist und die Bienen nicht fliegen können. Dann fliegen sie sich auch erst wieder ein.


    Die Bienen machen das schon, brauchst du dich nicht drum zu kümmern.
    Das ist auch gut so.

    Wenn man sich an alle Regeln hält, verpasst man den ganzen Spaß.
    Katharine Hepburn

    Einmal editiert, zuletzt von fibroin ()

  • Hallo PatBat.
    Das mit den 3km stimmt auch , wenn am anderen Tag , nachdem du sie verstellt hast , Flugwetter ist. Habe ich gerade wieder erlebt. Hatte 2 Völker 2,5km weit fortgebracht. Am anderen Tag flogen doch so einige Bienen wieder an ihren alten Platz zurück. Ein Ableger ohne Königin an der alten Stelle hat sie denn Asyl gewährt.